mediascout PREMIUM „Desinformation – Strategien gegen Hass und Falschmeldungen in sozialen Netzwerken”

Die aktuelle Diskussion über Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche basiert im besonderen Maße auf Schutz im digitalen Raum. Dieser entsteht aber nicht allein durch Regulierung und technische Hürden. Schutz setzt vor allem auch die Befähigung im Umgang mit digitalen Inhalten voraus. Wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche lernen, sicher und verantwortungsvoll mit digitalen Inhalten umzugehen.

Auch Fragen zur Zukunft unserer Demokratie spielen derzeit eine wichtige Rolle. Dazu gehören die Nutzung Künstlicher Intelligenz, der Missbrauch persönlicher Daten und der Umgang mit Alltagsrassismus, der durch digitale Inhalte teilweise verstärkt werden kann.

Für beide Bereiche gilt, Medienbildung und digitale Jugendarbeit sind zentrale Bestandteile eines wirksamen Schutz- und Befähigungskonzeptes, um Kinder und Jugendliche zu befähigen, selbstbestimmt, kritisch und sicher digitale Angebote zu nutzen und Meinungsvielfalt zu erleben.

Kinder und Jugendliche suchen häufig gezielt nach Informationen, die ihre eigenen Lebensrealitäten betreffen. Dabei stoßen sie jedoch auch auf Desinformation, die nicht auf Aufklärung, sondern auf Manipulation abzielt und Hass und Abgrenzung schürt. In diesem Workshop geht es darum, wie sowohl präventiv als auch intervenierend gehandelt werden kann, um Kinder und Jugendliche vor dieser Art von Fehlinformation zu schützen.

Der mediascout PREMIUM bringt Personen aus der haupt- und ehrenamtlichen Jugendarbeit, Jugendhilfe und außerschulischen Jugendbildung zusammen, um gemeinsam Methoden, Strategien, Projekte für medienkompetente Befähigung erarbeitet. Im Fokus steht am 03.12.2026 das Thema Desinformation in Social-Media, Strategien gegen Hass und Falschmeldungen in sozialen Netzwerken.

Referent: Moritz Becker, Sozialpädagoge und Eltern-Medien-Trainer sowie Gründungsmitglied für den Verein smiley e.V. aus Hannover.

Wann: 03.12.2026, 9:00 Uhr – 12:00 Uhr

Danach Raum für Diskussion und individuelle Fragestellungen an den Referenten

Anmeldefrist: 12.11.2026

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