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Jugendarbeitsstatistik 2019: Statistik zeigt Leistungsstärke der Jugendarbeit vor der Corona-Pandemie

Alle 2 Jahre werden die öffentlich geförderten Maßnahmen der Jugendarbeit erfasst. Während die Rückmeldungen für die 2021er Zahlen nahezu abgeschlossen sind, hat der Landesjugendring Niedersachsen die 2019er Zahlen ausgewertet.

Im Jahr 2019 fanden in Niedersachsen insgesamt 29.262 Angebote der Jugendarbeit mit öffentlicher Förderung statt. 48,2% der Angebote wurden von öffentlichen Trägern durchgeführt, davon etwa die Hälfte von den kreisangehörigen Kommunen (25,9%), und 52,5% von den freien Trägern. Spitzenreiter unter den freien Trägern sind mit 29,7% die Jugendverbände.

Der größte Teil der Angebote (67,4%) wurden dem Maßnahmencluster „Veranstaltungen und Projekte“ zugeordnet. Die beiden weiteren Cluster „offene Angebote“ und „gruppenbezogene Angebote“ sind mit 16,1% bzw. 16,5% nahezu gleich stark. Vergleicht man die Angebote der Jahre 2017 und 2019 so ist ein Zuwachs der geförderten Maßnahmen um 5.861 Maßnahmen zu verzeichnen, was einem Zuwachs von 25% entspricht.

Zwischen den Berichtszeiträumen 2017 und 2019 sind in einigen Landkreisen starke Schwankungen festzustellen: Während im Landkreis Wittmund 2019 59% weniger Angebote mit öffentlicher Förderung stattgefunden haben, ist die Zahl in der Stadt Osnabrück um 239% gestiegen. Insgesamt ist die Zahl der geförderten Maßnahmen in 17 Landkreisen/kreisfreien Städten um mehr als 4% gesunken und in 22 um mehr als 4% gestiegen. 

Verwiesen werden muss jedoch darauf, dass die Statistik nur einen Ausschnitt der Jugendarbeit darstellen kann: Die Statistik beschränkt sich auf Maßnahmen, die von einem öffentlichen oder freien Träger der Jugendarbeit durchgeführt worden sind und die durch die öffentlichen Träger gefördert worden sind. 

Da viele Angebote der verbandlichen Jugendarbeit (insb. Gruppenstunden, tlw. aber auch Projekte, Seminare und Freizeiten) ohne eine öffentliche Förderung durchgeführt werden müssen und aus Mitglieds- und Teilnahmebeiträgen, Spenden oder Mitteln der Erwachsenenorganisation finanziert werden müssen, ist daher davon auszugehen, dass bei den freien Trägern eine deutliche Untererfassung im Vergleich zu den tatsächlich von dieser Trägergruppe durchgeführten Angeboten gibt, während die Angebote der öffentlichen Träger deutlich umfangreicher erfasst sind.

Die detaillierte Auswertung kann hier heruntergeladen werden.

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