Neues

Neue Corona-Regeln für Niedersachsen

Heute hat die Niedersächsische Landesregierung eine neue Fassung der Corona-Verordnung veröffentlicht. Im Vergleich zu der bisher gültigen Verordnung wurde diese komplett neu gegliedert. Auf viele Sonderregelungen für einzelne gesellschaftliche Bereiche wurde verzichtet.

Allgemein schreibt die Verordnung das Abstandsgebot und das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Raum fest – für Angebote der Jugendarbeit gelten diese beiden Vorschriften aber nicht. Gemäß § 2 (2) Nr. 8 (Abstandsgebot) und § 3 (3) Nr. 7 (Mund-Nase-Bedeckung) kann bei Angeboten der Jugendarbeit auf den Mindestabstand und die Mund-Nase-Bedeckung verzichtet werden.

Eine Beschränkung der Gruppengröße für Angebote der Jugendarbeit ist nicht vorgesehen. Eine maximale Gruppengröße ist nur bei sportlicher Betätigung vorgeschrieben – dort gilt die Höchstgrenze von 60 Personen.

Für alle Angebote und Einrichtungen muss ein Hygienekonzept erstellt und umgesetzt werden. Weiterhin müssen die Daten der Teilnehmenden und Besucher*innen eines Angebots oder einer Einrichtung wie bisher erfasst werden.

Ergänzend möchten wir euch auf die Paragraphen 7 (Veranstaltungen mit stehendem Publikum), 8 (Veranstaltungen mit zumindest zeitweise stehendem Publikum), 9 (Religionsausübung, sonstige Regelungen für Sitzungen, Zusammenkünfte und Versammlungen) und 16 (Touristische Busreisen) hinweisen – je nach Art der Veranstaltung bzw. der Versammlung greifen diese Regelungen auch für eure Arbeit!
Die Empfehlungen für ein Hygienekonzept werden anhand der aktuellen Verordnung angepasst und noch morgen unter ljr.de/corona veröffentlicht.

Seitens der Landesregierung wurde angekündigt, dass „Menschen, die aus Gebieten mit besonders vielen Corona-Infizierten kommen (mehr als 50/100.000 in 7 Tagen)“, vorerst „leider nicht mehr zu touristischen Zwecken in Niedersachsen übernachten“ dürfen. Was genau dies für den Bereich der Jugendarbeit bedeutet, steht nach aktuellem Stand noch nicht fest. Weitere Infos dazu folgen in der kommenden Woche.

Wir wissen, dass die Träger der Jugendarbeit in den letzten Monaten sehr vorsichtig waren und nicht alle Spielräume der Verordnung ausgeschöpft haben – für diese Besonnenheit möchten wir uns herzlich bedanken! Angesichts der aktuellen Pandemie-Entwicklung ist diese Vorsicht auf jeden Fall weiterhin geboten.