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Ministerpräsident Stephan Weil besucht Jugendverbände im Landesjugendring Niedersachsen

Ein typischer Verbandsbulli: ein wenig in die Jahre gekommen, Spuren von zahlreichen Fahrgästen und Tonnen von transportiertem Material und sieben Sitzplätze. Auf einem Platz saß am 08.10.2019 Ministerpräsident Stephan Weil auf dem Weg, die Jugendverbände des Landesjugendring Niedersachsen e.V. (LJR) zu besuchen.

Im Sommer hatte der Ministerpräsident im Rahmen einer Veranstaltung auf die Frage, was er an einem Tag als Vorstandssprecher des LJR tun würde geantwortet, er würde gerne die Verbände besuchen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Diese Idee wurde nun umgesetzt und Stephan Weil nahm an einer Juleica-Schulung der Jugendfeuerwehr, einem inklusiven Freizeitangebot der Schreberjugend und einem Treffen eines Schulkooperationsprojektes der Naturfreundejugend und der DGB-Jugend mit einem Schwerpunkt auf rassismuskritischer Jugendarbeit teil. Begleitet wurde er dabei auch von der Vorstandsdoppelspitze des LJR, Ute Neumann und Jens Risse. Auf den Fahrten im Verbandsbulli erwarteten den Ministerpräsidenten mehrere Videobotschaften weiterer Verbände, die so die Möglichkeit hatten, ihre Anliegen direkt zu platzieren. Und das Themenspektrum war breit gefächert: Neben der Würdigung und Unterstützung ehrenamtlichen Engagements sowie Regelungen zu Sonderurlaub, Freistellung und Verdienstausfall ging es auch um Förderung, Bildung, Partizipation, Klimaschutz, ÖPNV, Inklusion, Chancengleichkeit und erste Hilfe.

Der Ministerpräsident dankte den jungen Menschen in den Jugendverbänden für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre große Einsatzbereitschaft. „Ich nehme von dem Tag vielfältige und spannende Eindrücke sowie auch mehrere konkrete Forderungen mit. Ich werde mich auch weiterhin für die engagierte Jugendarbeit einsetzen, auch wenn sicherlich nicht alle Anliegen sofort umgesetzt werden können. Wichtig ist, dass wir auch künftig im direkten Gespräch bleiben, ich bin gerne bereit dazu”, so der Ministerpräsident.

Der Tag wurde medial begleitet und einige Eindrücke sowie die Videobotschaft wurden in den sozialen Netzwerken wie „Facebook” und „Instagram” platziert.

Ute Neumann und Jens Risse zogen ein positives Resümee der Veranstaltung. „Der Ministerpräsident hat sich viel Zeit genommen und ist direkt ins Gespräch mit den ehrenamtlich tätigen Jugendlichen gegangen. Insbesondere die Themen „Empowerment”, „Jugendticket” und „Verdienstausfall” lagen in tiefergehenden Diskussionen den Jugendlichen am Herzen. Hier muss Politik handeln!

Abschließend wurde ein Folgegespräch mit dem Ministerpräsidenten und dem Vorstand des LJR vereinbart.