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Dieses Pixi behandelt den Begriff des „Gender Mainstreaming“ und beinhaltet Informationen zur Programmgestaltung und Struktur von „neXTgender” und den verschiedenen landesweit durchgeführten Verbandsprojekte, deren Spektrum von Qualifizierungsbausteinen zum Erwerb von Genderkompetenzen über strukturelle Ansätze bis zu Gender Mainstreaming in der Arbeit mit bestimmten Zielgruppen reicht.

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Materialienhefte für Jugendarbeit

Aus dem Vorwort:

„Grundlage und Ausgangspunkt des Programms »neXTgender« sowie des Prinzips Gender Mainstreaming ist die Tatsache, dass Mädchen und Jungen, junge Frauen und junge Männer innerhalb ihrer Lebenswelten unterschiedlichen Möglichkeiten, Erfahrungen und Geschlechtsrollenstereotypen unterliegen. Dies geht oftmals auch mit Benachteiligungen einher. Diese abzubauen und Chancengleichheit fernab von Geschlechts- rollenstereotypen herzustellen, muss die Aufgabe aller in der Kinder- und Jugenhilfe tätigen Träger sein.

U.a. mit dem Programm »neXTgender. Gender Mainstreaming in der Jugendarbeit« haben sich eine Vielzahl an Mitgliedsverbänden, in Kooperation mit dem Landesjugendring, dies zur Aufgabe gemacht.”


Diese Broschüre wurde klimaneutral hergestellt: ClimatePartner Zertifikationsnummer: 340-53326-1211-1363


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»Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt« - so lautet die Definition des Bundesfamilienministeriums zu Gender Mainstreaming. Diese politische Leitlinie gilt es in die Gesellschaft zu integrieren. Als wesentliche Sozialisationsinstanz ist auch die Jugendarbeit aufgefordert, dazu beizutragen, Benachteiligungen, die durch das Geschlecht entstehen, abzubauen oder dafür zu sorgen, dass solchen Benachteiligungen von vorneherein der Nährboden entzogen wird.
Die Jugendarbeit in Niedersachsen braucht sich vor dieser Herausforderung nicht verstecken.

Langjährige Erfahrungen in der geschlechtsbewussten Jugendarbeit mit mädchen- und jungenspezifischen Angeboten und in der Koedukation bieten den Jugendverbänden und anderen Trägern der Jugendarbeit die Möglichkeit, auf einen breiten Erfahrungs- und Methodenschatz zurückzugreifen. Der Landesjugendring befasst sich seit 2001 mit diesem Thema. Dazu gibt es eine eigene Arbeitsgruppe, die von der Vollversammlung im Jahr 2003 beschlossen wurde.
 
Doch Gender Mainstreaming ist kein neuer Begriff für geschlechtsbewusste Pädagogik - und hat ursprünglich mit Pädagogik auch gar nichts zu tun. Der Begriff stammt vielmehr aus der Organisationsentwicklung und ist eine politische Strategie. Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass bei allen Entscheidungsprozessen geprüft wird, ob die unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen ausreichend berücksichtigt werden. Doch wie kann dies in der Jugendarbeit umgesetzt werden? Ziel der Jugendarbeit ist es, dass Kinder und Jugendliche selber die Möglichkeit erhalten, eigene Ideen umzusetzen, Träume zu verwirklichen und eigenverantwortlich Projekte durchzuführen - die Basis bestimmt »bottom up«, was in der Jugendarbeit »läuft«.
 
Gender Mainstreaming wendet sich zunächst an die Jugendverbandsarbeit, die dafür sorgen müsste, wie diese Maßgaben »top down« umgesetzt werden können. Wie passen diese beiden Anforderungen zusammen? Zur Implementierung von Gender Mainstreaming in den Strukturen und Inhalten der Jugendarbeit möchten wir euch in dieser Arbeitshilfe einige Tipps geben. Neben einer theoretischen Einführung stehen Praxisbeispiele, Übungen und Reflexionsmethoden im Mittelpunkt der Publikation. Sie sollen dazu beitragen, das gemeinsame Ziel zu erreichen: Gleiche Lebensbedingungen für alle jungen Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, den finanziellen Möglichkeiten oder der Schulbildung, zu schaffen.
 
Der Dank des Landesjugendrings gilt an dieser Stelle den Mitgliedern der AG »Gender Mainstreaming«, die diese Arbeitshilfe erstellt hat.
 
Wir wünschen euch allen viel Erfolg bei der Umsetzung der Praxisbeispiele und der Implementierung von Gender Mainstreaming in euren Strukturen!


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Praxisbücher für Jugendleiter-innen

Auf 80 Seiten erhalten die Jugendleiterinnen und Jugendleiter in diesem Buch eine Einführung in die Themenfelder Mädchenarbeit, Jungenarbeit, geschlechtsbewusste Jugendarbeit und Gender Mainstreaming. Neben einem kurzen Abriss zu dem jeweiligen Thema enthält das Praxisbuch vor allem viele verschiedene Methoden, die die Jugendleiterinnen und Jugendleiter gleich ausprobieren und in ihrer täglichen Arbeit einsetzen können.

Diese Broschüre wurde klimaneutral hergestellt: climatepartner.de, Nr. 158-53326-1211-1362


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