Schulgesetz: Raum für außerschulische Bildung!

Der Niedersächsische Landtag beriet im 1. Quartal 2015 eine Reform des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG). Im Mittelpunkt stand die Rückkehr zu G9. Der Landesjugendring begrüßte den fraktionsübergreifenden Konsens, dass die Zahl der Schuljahre bis zum Abitur auch an Gymnasien wieder auf 13 angehoben werden kann. Bereits im Vorfeld der Einführung des „Turbo-Abiturs“ an niedersächsischen Gymnasien hatte der Landesjugendring die Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur kritisiert und vor den negativen Folgen u.a. für die Schülerinnen und Schüler gewarnt.

In unserer Stellungnahme gehen wir insbesondere auf die Aspekte ein, die einen Berührungspunkt zu außerschulischen Bildungsangeboten, beispielsweise denen der Jugendverbände, haben oder an denen es um die Mitwirkungsmöglichkeiten dieser Träger geht.

Schwerpunkte der Stellungnahme sind daher:

  • ganzheitliche Bildung braucht außerschulische Bildung
  • freiwilliges Engagement als Bildungschance und gesellschaftliche Weichenstellung
  • Kooperation von Jugendverbänden mit Ganztgasschulen
  • Bildungsregionen
  • 2 unterrichtsfreie Nachmittage pro Woche
  • Beteiligung von außerschulischen Kooperationspartnern an Ganztagsschulen

Stand: 06.03.2015

Stellungnahme zum Entwurf für das NSchG

  • Stellungnahme des LJR zum Entwurf des Niedersächsischen Schulgesetzes zur Anhörung im Kultusausschuss am 16.03.2015