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Moonwalk, Rap und das Schrebbywittchen

Jugendverbandsarbeit trifft Politik bei den 32. feier-abend-gesprächen des Landesjugendrings Niedersachsen

Auf der Suche nach Spiel, Spaß und außerschulischer Bildungsarbeit traf das Schrebbywittchen am Donnerstag, dem 29.10.2009 auf rund 100 Gäste aus Jugendverbänden, Politik und Verwaltung. Diese waren der Einladung des Landesjugendrings Niedersachsen e.V (LJR) zu den 32. feier-abend-gesprächen gefolgt. Gastgeber dieses „parlamentarischen Abends” waren die DGB- und die Schreberjugend Niedersachsen. Rund 20 Landtagsabgeordnete aller Fraktionen fanden nach einem langen Plenartag den Weg in die Räumlichkeiten der Bildungsvereinigung „Arbeit und Leben” in Hannover.

Außer einem leckeren Buffet und anregenden Gesprächen bot sich den Gästen ein eindrucksvolles Entertainment: So mutierte das Maskottchen der Schreberjugend zum „Schrebbywittchen” und traf in einem kurzen Theaterstück auf Bastel- und Juleicazwerge. Darüber hinaus zeigte die Schreberjugend des Berggarten Herrenhausen eine Tanzhommage an Michael Jackson. Von der DGB-Jugend gab es nachdenkliche Töne zur Jugendarbeitslosigkeit und zu den Folgen der Wirtschaftskrise.

Susanne Martin und Frank Ahrens (Vorstand LJR) nahmen die Gäste in ihrer Rede mit auf eine Reise durch die Vielfalt der aktuellen Projekte und Programme in der niedersächsischen Jugendarbeit. Nur auf Wünsche von Ehrenamtlichen zu reagieren, reiche nicht, so Susanne Martin. Daher steckten die Mitgliedsverbände des LJR viel Energie in „Projekte, die den Zeitgeist treffen, jugendliche Ideen aufgreifen und die Jugendarbeit fit für die Zukunft machen”. Unter den neuen Projekten hoben Martin und Ahrens insbesondere das neue Förderprogramm Generation 2.0, das Zukunftsprogramm neXT2020, das Förderprogramm neXTgender, das Projekt neXTmedia und die medienkompetente Community myjuleica.de hervor.

Dr. Ursula Aumüller-Roske, Leiterin der Abteilung Jugend und Familie im Sozialministerium, freute sich über das Lob für die vom Sozialministerium geförderten Projekte und das „Tempogrußwort” der fünf jugendpolitischen Sprecher-innen. Diese meisterten die an sie gestellte besondere Herausforderung ausgezeichnet, indem sie die ihnen jeweils zugedachte Minute optimal ausnutzten und sogar einen Rap dichteten.