News

vl: Hannah Gundert, Björn Bertram (LJR), Frauke Heiligenstadt (Kultuministerin), Jens Risse (LJR)

Landesjugendring Niedersachsen trifft Kultusministerin Heiligenstadt

Bildungslandschaften, Ganztagsschule und politische Bildung: Das waren zentrale Themen, die Vertreter-innen des Landesjugendrings mit Ministerin Frauke Heiligenstadt im Rahmen eines Gesprächstermins erörtern konnten.

Einig war man sich dabei vor allem darüber, dass Schulpolitik die verschiedenen Lebenslagen der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen muss. Schule müsse ein Lernraum sein, in dem Schüler-innen stressfrei gefördert werden können. In diesem Zusammenhang ging Ministerin Heiligenstadt auf den Wunsch des LJR, nachhaltige und qualitative Rahmenbedingungen für Kooperationen zwischen Jugendarbeit und Ganztagsschulen zu schaffen, positiv ein und sagte ihre Unterstützung bei der Lösung der bestehenden Herausforderung zu. Auch beim Ausbau von Bildungslandschaften soll Jugendarbeit in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen. Ziel müsse es sein, in den verschiedenen Regionen die Angebote formaler und nicht-formaler Bildung besser zu vernetzen. Im Bereich der Förderung politischer Bildung möchte die Kultusministerin in den kommenden Jahren ebenfalls mit dem LJR zusammenarbeiten. So sollen zum Beispiel  im Entstehungsprozess einer landesweit agierenden Koordinierungsstelle für politische Bildung die Angebote der Jugendarbeit berücksichtigt werden. Last but not least sagte Ministerin Heiligenstadt ihre weitere Unterstützung für die Umsetzung der Jugendarbeitsangebote in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen zu und würdigte die bisherige Arbeit der Jugendverbände in diesem Bereich.

Der LJR freut sich über die Bereitschaft der Ministerin, die verschiedenen politischen Vorhaben im Sinne der Kinder und Jugendlichen gemeinsam umzusetzen, und blickt gespannt auf die Diskussions- und Umsetzungsprozesse in den nächsten Jahren.