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Jugendverbände bauen Brücken zur Politik

Mit über 50 Aktionen haben die Jugendverbände im niedersächsischen Landtagswahlkampf Brücken zwischen jungen Menschen und Politiker-inne-n gebaut, diese Kontakte sollen nun noch weiter intensiviert werden. Unter dem Motto „wir bewegen... aufeinander zu!” werden Jugendverbände und örtliche Jugendringe in den kommenden Wochen und Monaten verstärkt den Dialog mit den Landtagsabgeordneten suchen und diese beispielsweise zu Ferienfreizeiten oder Seminaren einladen.

„Um komplizierte politische Zusammenhänge für junge Menschen verständlich zu machen, bedarf es jugendgerechter Aktionsformen statt leerer Phrasen, um Jugendlichen die Bedeutung und den »Nutzen« von politischem Engagement zu vermitteln, sind verbindliche Absprachen und eine schnelle Reaktion nötig und um Politikerinnen und Politikern die Relevanz und den Nutzen von Jugendarbeit darzustellen, ist das persönliche Erleben von enormer Wichtigkeit – und der kontinuierliche Dialog” so begründet der Vorstandssprecher des Landesjugendrings Niedersachsen e.V., Martin Richter, die Initiative der Jugendverbände.

Die Jugendverbände im Landesjugendring seien nicht nur die Sprachrohre für die Interessen von Kindern und Jugendlichen, sondern verstünden sich auch als Moderatoren und „Dolmetscher”, um das direkte Gespräch zwischen jungen Menschen und Politiker-inne-n zu erleichtern. Wesentlich dafür sei es, dass die jungen Menschen in einer vertrauten Umgebung – quasi mit „Heimvorteil” – die Politikerinnen und Politiker mit ihren Forderungen und Wünschen konfrontieren und dass sich die Politikerinnen und Politiker vor Ort ein Bild von den Lebenslagen junger Menschen und der Leistungsfähigkeit der Jugendverbände machen könnten. Bei den Treffen mit Politik soll auch die Bedeutung der Jugendverbandsarbeit für die Sozialisation junger Menschen und die notwendige langfristige Absicherung dieser Angebote unterstrichen werden.

Die jugendpolitische Arbeit ist nach Richters Überzeugung nur eines der Tätigkeitsfelder, in denen die Jugendverbände eine zentrale Rolle für das Aufwachsen junger Menschen übernehmen, die insgesamt aber häufig zu wenig wahrgenommen werde.

Die Einladung einer oder eines Abgeordneten zu einer Maßnahme kann aus Sicht des Landesjugendrings der erste Schritt für einen längerfristigen Dialog sein: „Unser Ziel ist es, ein tragfestes Fundament für den jugendpolitischen Dialog und für ein jugendgerechtes Niedersachsen gemeinsam mit der Politik zu erschaffen.”, so Richter abschließend.

Alle weiteren Informationen zu "wir bewegen aufeinander zu" sind unter www.nextvote.de zu finden;  Jugendverbänden und Jugendringen stehen dort unterstützende Informationen und Materialien zur Verfügung. Über die Begegnungen kann außerdem in einem Blog berichtet werden