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Jugendarbeit aktiv „für ein besseres Land”

Die Niedersächsische Landtagswahl am 27.01.2008 nehmen die Jugendverbände und Jugendringe in Niedersachsen zum Anlass für eine landesweite Beteiligungsaktion, die vom Landesjugendring Niedersachsen e.V. (LJR) koordiniert wird.

Ziel der Kampagne ist es, den Wünschen, Interessen und Forderungen von Jugendlichen an die Landespolitik Gehör zu verschaffen und ihnen Gespräche mit Kandidat-inn-en „auf gleicher Augenhöhe” zu ermöglichen.
Ganz häufig, so LJR-Vorstandsprecher Martin Richter, werde in der Politik nur über Jugendliche gesprochen, statt sie direkt zu beteiligen. Dies war Anlass für den Landesjugendring, bereits im Sommer eine Online-Befragung durchzuführen, um von Jugendliche zu erfahren, welche landespolitischen Themen für sie besonders wichtig sind. Die Ergebnisse wurden nun in der Kampagne aufgegriffen – Die Plakate und Flyer propagieren die zentralen Forderungen nach mehr Bildung, mehr Jugendarbeit und mehr sozialer Gerechtigkeit.
Außerdem werden diese drei Themenfelder auch in den weiteren Aktionen der Kampagne „neXTvote” aufgegriffen.
Die „neXTmeetings” bieten jeweils 6 bis 10 Jungwähler-inne-n die Möglichkeit, eine-n der Spitzenkandidat-inn-en näher kennen zu lernen und in einem außergewöhnlichen Ambiente – beim gemeinsamen Kochen, im Musikstudio oder in einer Kaffeebar – die jugendpolitischen Themen zu diskutieren.
Im Rahmen der „Aktion87” werden in möglichst vielen der 87 Wahlkreise Veranstaltungen mit den Direktkandidat-inn-en durchgeführt. Jugendverbände und kommunale Jugendringe organisieren vor Ort solche Veranstaltungen und werden werden dabei vom LJR mit Material und Methoden unterstützt.
Die Webseite www.neXTvote.de wurde in den vergangenen Monaten zur größten überparteilichen Informations- und Aktionsplattform zur Landtagswahl ausgebaut: Dort finden sich Portraits und Positionen der Direktkandidat-inn-en sowie die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme, Hintergrundinformationen zum Wahlverfahren und weitere Tipps für (Jung-)Wähler-innen.
Und schließlich geht am 07.01.2008 auch noch der Wahl-O-Mat online. Der „Wahl-O-Mat” bietet den Nutzer-inne-n die Möglichkeit, die eigenen politischen Positionen zu den wichtigsten Themen mit denen der Parteien zu vergleichen und sich über die Standpunkte der Parteien zu informieren. Als gemeinsames Kooperationsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. wird der „Wahl-O-Mat” zurzeit von einer Jugendredaktion unter wissenschaftlicher Begleitung vorbereitet.
Abschließend zeigt sich Richter davon überzeugt, dass es mit diesem umfangreichen Angebot gelingen werde, Jungwähler-innen stärker für Politik zu interessieren, den Dialog zwischen Jugendlichen und Politiker-inne-n zu stärken und Landespolitik kreativ und jugendgerecht erlebbar zu machen.