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Jüttner lässt nichts anbrennen!

Das Themenspektrum, das Wolfgang Jüttner beim „neXTmeeting“ am vergangenen Montag (17.12.2007) von den Jungwähler-inne-n aufgetischt wurde,

...war vielfältig und teilweise von einiger politischer Schärfe, doch der SPD-Spitzenkandidat ließ sich davon nicht abschrecken. Er zog Krawatte und Jackett aus, krempelte die Ärmel hoch und ließ nichts anbrennen: In der Küche ebenso wenig wie beim Gespräch mit den jungen Menschen.

Der Kochtopf-Talk mit Jüttner fand in der ASG-Kochwerkstatt, einer Einrichtung, die jungen Menschen ohne Ausbildungsstelle die Möglichkeit zur Berufsorientierung bietet, statt. Für ihre Probleme fanden die Jugendlichen bei Jüttner ein offenes Ohr: So wurden dem Spitzenkandidaten die Probleme bei der Ausbildungsplatzsuche, die schlechten Perspektiven und die Schwierigkeiten junger Arbeitsloser ganz plastisch vor Augen geführt. Ursächlich für die fehlenden Ausbildungsplätze sind aus seiner Sicht vor allem die Industriebetriebe, die statt selber auszubilden oftmals lieber Ausgelernte einstellen würden. Er sieht die Gesellschaft in der Pflicht, allen eine Ausbildung zu ermöglichen. Außerdem sprach er sich für die Wiedereinführung der Lehrmittelfreiheit und die Abschaffung der Studiengebühren aus.

Ganz andere Fragestellungen wurden Jüttner von den Vorstandsfrauen der AEJN (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Niedersachsen e.V.) serviert. Sie thematisierten die Probleme vieler Ehrenamtlicher, Ganztagsschule und ihr Engagement in den Jugendgruppen „unter eine Kochmütze“ zu bringen und fragten Jüttner nach den jugendpolitischen Zielen der SPD. Er machte deutlich, dass eine SPD-geführte Landesregierung die dramatischen Kürzungen der jetzigen Legislaturperiode rückgängig machen werde.

Beim Kochen – es gab Putengeschnetzeltes in Currysoße mit Ananas und Kokos – wurde eifrig weiter diskutiert, während sich die zahlreich anwesenden Journalisten, Kamerateams und Fotografen um die besten Plätze bemühten, um den Beweis für die Kochkünste des SPD-Manns zu dokumentieren.

Davon, dass so viele Köche zwar vielleicht einen Brei, nicht aber das Putengeschnetzelte verderben können, konnten sich anschließend auch noch die Besucher-innen des Jugendzentrums Salem überzeugen. Denn dort wurde anschließend gemeinsam gegessen und dabei über die Wünsche und Fragen der Ahlemer Jugendlichen diskutiert.

  • „allen der gleiche Zugang zu Bildung ermöglicht wird; das bedeutet die Wiedereinführung der Lehrmittelfreiheit und die Abschaffung der Studienbeiträge sowie einen Ausbildungsplatz für alle Jugendlichen zu schaffen, statt auf Maßnahmen wie 1-Euro-Jobs zurückzugreifen.
  • die außerschulische Bildung bspw. im Jugendverband mehr Unterstützung erfährt und ehrenamtliches Engagement gewürdigt wird.
  • eine bessere Vernetzung von Politik und Jugendlichen geschieht, damit nicht über junge Menschen, sondern mit ihnen entschieden wird.“

Nachdem alle mit Essen versorgt waren, Wolfgang Jüttner die letzten Fragen und Autogrammwünsche beantwortet und sich verabschiedet hatte, zogen die Jugendlichen ein positives Fazit. Sie konnten „auf gleicher Augenhöhe“ mit einem Politiker reden, der ihnen zugehört und Lösungsideen aufgezeigt hat. Das Rezept der neXTmeetings, die der Landesjugendring Niedersachsen e.V. im Vorfeld der Landtagswahl mit allen Spitzenkandidat-inn-en veranstaltet, ist auch bei der zweiten Veranstaltung aufgegangen. Einen Bilderüberblick gibts auf der Eventseite.

Die neXTmeetings mit allen Spitzenkandidat-inn-en der im Landtag vertretenen Parteien finden im Vorfeld Landtagswahl am 27.01.2008 statt. Weitere Informationen zu den neXTmeetings und der gesamten Kampagne "neXTvote" gibt‘s auf www.neXTvote.de