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Internationaler Tag der Jugend: Jugendgerechter werden!

Wer weiß schon mit letzter Bestimmtheit, was die Zukunft bringen wird? Hoffentlich für jeden Menschen viele schöne Augenblicke, aber vermutlich auch zahlreiche Herausforderungen für einzelne und die gesamte Gesellschaft. Akteur-inn-e-n in allen Bereichen, wie z.B. auch der Politik, meinen oft zu wissen, was prinzipiell zur Bewältigung dieser Herausforderungen zu tun ist. Aber ist es auch das, was die jeweils „Betroffenen” meinen?

Heute ist der „Internationale Tag der Jugend“, welcher von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde und an die Bedeutung der Lebensphase Jugend erinnern soll. Ein Lebensabschnitt, der geprägt ist von Pubertät und Identitätsbildung sowie vielen Entscheidungen zur eigenen Lebensführung mit verschiedenen Lebens-, Wohn- und vielleicht auch Beziehungsformen. Jugendliche haben deshalb ganz besondere Interessen und Wünsche an die Gesellschaft. Dass unsere Gesellschaft an vielen Stellen noch jugendgerechter werden kann, daran soll der Tag der Jugend erinnern. 

Gerade auf kommunaler Ebene werden viele politische Entscheidungen getroffen, die die Lebenswelt junger Menschen unmittelbar betreffen. Sei es die Ausstattung der Schulen, die Gestaltung des öffentlichen Raums, zu dem auch Spielplätze, Parks und Skate-Anlagen gehören, oder die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs — über all diese Themen entscheiden die Stadt- und Gemeinderäte, die in etwa vier Wochen gewählt werden. Es werden also die Weichen für die kommenden fünf Jahre Jugendpolitik vor Ort gestellt. Und alle Niedersächsinnen und Niedersachen ab 16 Jahren können mitbestimmen.

Die Jugendverbände und Jugendringe in Niedersachsen engagieren sich seit Jahrzehnten für die Belange junger Menschen und führen dazu seit 2001 sogenannte „neXTvote”-Aktionen durch, mit denen Jugendliche zu mehr politischer Beteiligung motiviert werden sollen und in denen sie selbst zu Wort kommen können. So auch in diesem Jahr! Neben verschiedenen anderen Aktionen gibt es mit dem glüXtest für jeden jungen Menschen die Möglichkeit, den eigenen Wohnort mit Schulnoten zu bewerten und damit auch zu zeigen, was sich in den kommenden Jahren ändern muss. 

Mehr Informationen zur aktuellen Kampagne sowie den glüXtest gibt es auf www.neXTvote.de