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Der neue Jugendserver Niedersachsen ist online!

Um Punkt 17.00 Uhr war es so weit: Vor den Augen der gebannt wartenden Gäste aus Jugendarbeit und Verwaltung sprang die Oberfläche des Jugendservers Niedersachsen am 15.11.2007 um und offenbarte das neue Gesicht der gefragten Internetplattform.

Ab sofort könnt ihr den Jugendserver noch mehr als zuvor mitgestalten. Musste man sich bislang als Redakteur-in im Programm typo3 fortbilden, kann jetzt jede-r nach einer kurzen Registrierung direkt auf der Seite bzw. im Frontend drauflosschreiben. Damit folgen Landesjugendring und Projektbeirat dem neuen Prinzip, die Plattform von Nutzer-inne-n für Nutzer-innen gestalten zu lassen.

Auch weiterhin wird es drei Ebenen geben, und auch die drei Farben bleiben erhalten. Neu ist der Zuschnitt der drei Bereiche, die sich nicht länger an der Zielgruppe, sondern am Inhalt orientieren. Im "Magazin" findet ihr nicht nur aktuelle Informationen rund um das Thema Jugendarbeit, sondern könnt auch eigene Aktionen und Meldungen einstellen. Weiterhin gibt es hier die Features "Votings", "Checker", "E-Cards" und "Events".

Der grüne Bereich heißt jetzt "Wiki" und bietet Wissenswertes rund um die Themen Jugendpolitik, Juleica, Jugendringe oder Gesetze. Alle Themen sind in einem Wiki organisiert und können verändert und ergänzt werden.

Aus der blauen Ebene NextNetz wird das "Netzwerk". Die Ergebnisse der NextNetz-Projekte sind auch weiterhin abrufbar. Vor allem aber findet ihr hier die Werkzeuge, um für euren Verband oder eure Gruppe kostenlos eine Website oder einen Weblog einzurichten. Alle externen Websites werden automatisch mit ihren aktuellen Meldungen auf dem Jugendserver platziert.
Noch ein Novum und notwendig bei so viel Schreibfreiheit: Die Nutzer-innen können mitentscheiden, wenn ein Beitrag abgesetzt werden soll. Für Orientierung auf der Plattform sorgt eine Verschlagwortung mit sog. Tag-Clouds.

Der Darmstädter Medienpädagoge Prof. Franz Josef Röll begleitete den Relaunch und lobte die schnelle Reaktion auf neue Entwicklungen im Internet. „Mein erster Eindruck ist, dass der Landesjugendring wieder gut aufgestellt ist. Vielen Dank für diese innovative Arbeit”, so Röll.

Vor dem Relaunch hatten sich Haupt- und Ehrenamtliche aus der Jugendarbeit sowie aus der Ministeriumsverwaltung im „Trendshop Jugendarbeit” intensiv mit der „PROduktion: Demokratie” auseinandergesetzt. In drei Workshops diskutierten die Teilnehmer-innen lebhaft die Vorzüge und Probleme der direkten, repräsentativen und medialen Demokratie und entwickelten innovative Ansätze für die Jugendpartizipation.

www.jugendserver-niedersachsen.de