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Der Landesjugendring Niedersachsen zu Gast bei der neuen Jugendministerin

Gerade mal einen Monat war die neue Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann im Amt, als sie den Vorstand des Landesjugendrings am 12.01.2006 zu einem Gespräch im Ministerium empfing. Dass es so schnell zu einem ersten Kennenlernen kam, ist ein deutliches und schönes Signal für die Jugendarbeit in Niedersachsen.

Bereits zuvor hatte sie die Jugendpolitik zu einem deutlichen Schwerpunkt ihrer Arbeit der kommenden Jahre erklärt. Im Laufe des Gesprächs stellten die LJR-Vorstandsmitglieder verschiedene Arbeitsfelder der Jugendverbände in Niedersachsen vor. Darauf reagierte die Hausspitze des Ministeriums, neben der Ministerin war unter anderem auch ihre Staatssekretärin Dr. Christine Hawighorst dabei, grundsätzlich positiv. Stichworte dabei waren die Worte Qualität und Strukturkultur, die niedersächsische Spitzenreiterfunktion bei der Vergabe der Juleicas, der Jugendserver Niedersachsen, das Jugendförderprogramm NextNetz, das Prinzip Gender Mainstreaming und die etwa 240 Jugendringe auf kommunaler Ebene.

Auch zukünftig, so die Ministerin, müsse es darum gehen, mit der Jugendarbeit "gemeinsam an einem Strang zu ziehen". Zusammen sollen die positiven Leistungen junger Menschen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt werden, sodass eine Orientierung auf positive Werte möglich wird. Eine gute Gelegenheit dazu bietet das "Niedersächsische Jahr der Jugend 2006", das u.a. mit seinen "Perlenkettenaktionen" die landesweite Breite und Vielfalt der Jugendarbeit deutlich machen soll. Auch sei es wichtig, die Nachhaltigkeit zu bedenken und durch "einen würdevollen Abschluss" einen "Ausblick auf die Zukunft" zu leisten.

Das nächste Treffen zwischen dem Landesjugendring Niedersachsen und der Jugendministerin Ross-Luttmann ist bereits verabredet: Bei der Auftaktveranstaltung am 20.01.2006 wird sie das "Niedersächsische Jahr der Jugend 2006" feierlich eröffnen und außerdem die 50.000ste niedersächsische Juleica übergeben.