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Juleica-Veranstaltung

Knapp zehn Jahre nach dem bundesweiten Start der Jugendleiter|in-Card beginnt nun das Zeitalter der Juleica 2.0: Mit einem neuen Design und der Einführung des Online-Antragsverfahrens wird die Karte für Jugendleiter-innen noch attraktiver und der Arbeitsaufwand für Träger minimiert.

Der Startschuss für die neue Juleica fiel am heutigen Donnerstag, 29.01.2009, in Hannover. Aus gutem Grund fand die Veranstaltung in der niedersächsischen Landeshauptstadt statt: In keinem anderen Bundesland wurden bislang mehr Juleicas ausgestellt: Mit 25.000 gültigen Karten ist fast jede vierte Juleica im Besitz einer niedersächsischen Jugendleiterin/eines niedersächsischen Jugendleiters.

Die hohe Bedeutung der Juleica als Qualifikations-, Legitimations- und Anerkennungsinstrument hob auch die Niedersächsische Sozialministerin, Mechthild Ross-Luttmann, in ihrem Grußwort hervor. Sie warb dafür, den Neustart der Juleica zu nutzen, um den Bekanntheitsgrad der Juleica weiter zu erhöhen und für das freiwillige Engagement zu werben, die landesweite Imagekampagne „macht Niedersachsen lebendiger”, die vom Landesjugendring Niedersachsen koordiniert und vom Ministerium finanziert wird, böte dafür hervorragende Möglichkeiten. Insbesondere Kommunen und Unternehmen rief sie auf, die Würdigung des Engagements in der Jugendarbeit auszuweiten und sich an dem Wettbewerb um die „Goldene Juleica” zu beteiligen.

Der Startschuss für das neue Antragsverfahren ist zunächst für die Modellregionen Niedersachsen und Berlin gefallen, hier beginnt ab sofort die Trägererfassung – online kann die Juleica dann ab April 2009 beantragt werden. Die anderen Bundesländer folgen im Juli.

Die Vorsitzende der Jugendministerkonferenz, die Bremer Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter, präsentierte die neue Juleica und überreichte den Preis an die Siegerin des Design-Wettbewerbs, die 25-jährige MainzerDesignstudentin Christine Kessel. Das neue Design verbinde gut den notwendigen offiziellen Charakter der Karte mit einem jugendarbeiterischen Flair.

Die Juleica 2.0 ist das erste sichtbare Ergebnis des Projektes zur Weiterentwicklung der Juleica. Die Federführung für das gemeinsame Projekt der obersten Landesjugendbehörden, der Jugendverbände und der Landesjugendringe liegt beim Deutschen Bundesjugendring. 

Für den Landesjugendring Niedersachsen rief Vorstandssprecher Martin Richter in seinen Schlussworten die Geschichte der Juleica in Erinnerung, dankte allen Trägern der Jugendarbeit in Niedersachsen für das Engagement, mit dem sie sich für die Einführung der Karte eingesetzt haben und zeigte sich optimistisch, dass mit der neuen Juleica und der niedersächsischen Imagekampagne die Erfolgsgeschichte der Juleica mit neuem Schwung fortgesetzt werden kann.