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Jugendgruppen für lokale „map the gap“-Projekte gesucht

Niedersachsen ist ein vielfältiges Land: Wenn ihr mit offenen Augen durch die Städte und Dörfer des Landes geht, findet ihr überall Beispiele für ein gelebtes Miteinander von jungen Menschen verschiedener Herkunft, Kultur, Religion, sexueller Orientierung sowie mit und ohne körperlichen/geistigen Beeinträchtigungen. Ihr findet aber auch überall Beispiele für bewusste oder unbewusste Ausgrenzung im Alltag oder Orte, an denen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) schreckliche Folgen hat.

Mit dem Projekt map the gap wollen wir euch die Gelegenheit bieten, spielerisch die Chancen einer vielfältigen Gesellschaft und die negativen Folgen von GMF zu erfahren und euch mit neuer Technik auseinanderzusetzen.

Im Rahmen eines Wochenendworkshops (zwischen März und Juni) entwickelt ihr mit uns GPS-Touren zum Thema GMF. Dazu entdeckt ihr in eurer Heimat Orte der Vielfalt und Orte der Diskriminierung und erstellt eine Route, die später im Game an diesen Punkten vorbeiführt.

Gleichzeitig wird das Thema GMF aus der Perspektive von jungen Menschen mit ins Spiel eingebracht. Eure Tour kann anschließend als App heruntergeladen und von vielen Leuten gespielt werden.

Bewerbung

Ihr solltet motiviert sein, Leute auf Orte der Ausgrenzung in eurer Stadt aufmerksam zu machen und euch gegen Vorurteile stark zu machen. Für die Workshops können sich interessierte Jugendgruppen mit 10 bis 15 Teilnehmer-innen anmelden. Die Teilnehmenden sollten zwischen 12 und 18 Jahren alt sein. Unsere Teamenden kommen dann mit dem nötigen Know-How und Equipment zu euch. Euch entstehen keine Kosten.

Wenn ihr Interesse habt, meldet euch bei uns unter www.mapthegap.de

Meldet euch möglichst bis zum 10.03.2017 bei uns. Später eingehende Interessensbekundungen können berücksichtigt werden, wenn es noch freie Termine gibt.

Ansprechpartner-innen bei Rückfragen: Katharine Arp (katherine.arp[at]arug-zdb.de) & Niklas Creuzer (creuzer[at]ljr.de).

Hintergrund

map the gap ist ein gemeinsames Projekt des Landesjugendring Niedersachsen e.V. und des Zentrum Demokratische Bildung. Das Projekt wird aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert.