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„Jahr der Jugend” ist ein Erfolg für die Jugendarbeit

Als erfolgreich bewertet der Landesjugendring Niedersachsen e.V. das „Niedersächsische Jahr der Jugend 2006”, dessen Abschluss am 13.12.2006 mit einer bunten Veranstaltung im Sprengel Museum Hannover gefeiert wurde.

„Über 500 Aktionen haben landesweit unter dem Dach der Kampagne »Jugend2006« stattgefunden, viele ehrenamtliche Jugendleiterinnen und Jugendleiter haben tolle Veranstaltungen organisiert und viele Kinder und Jugendliche konnten sich von den vielfältigen Angeboten der Jugendverbände, -initiativen und der offenen Jugendarbeit überzeugen”, fasst Martin Richter, Vorstandssprecher des Landesjugendrings, das Jahr der Jugend knapp zusammen. Seiner Ansicht nach haben insbesondere die Jugendverbände, die einen Großteil der Aktionen durchgeführt haben, damit bewiesen, wie wichtig und unverzichtbar die Jugendarbeit ist: „Wer die glücklichen Kinder bei den Spielefesten gesehen, die engagiert diskutierenden Jugendlichen bei jugendpolitischen Foren erlebt und gemeinsam mit den Jugendlichen bei jugendkulturellen Events gefeiert hat, der weiß, dass Niedersachsen ohne die Angebote der Jugendarbeit ganz schön alt aussähe.”

Das „Niedersächsische Jahr der Jugend 2006” geht auf einen einstimmigen Beschluss des Niedersächsischen Landtages zurück. Ziel des Jahres war es, die Vielfältigkeit und Leistungsfähigkeit der Jugendarbeit in Niedersachsen verstärkt in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Jugendverbände, -initiativen, -zentren und andere Einrichtungen der Jugendarbeit hatten die Möglichkeit, sich im Rahmen des Projektes darzustellen und sich mit Veranstaltungen einzubringen. Im Mittelpunkt standen die Lebenslagen und Perspektiven junger Menschen und die vielfältigen ehrenamtlichen Leistungen in der Jugendarbeit.

Die Projektkoordination für die Kampagne „Jugend2006” übernahm der Landesjugendring im Auftrag des Sozialministeriums. Innerhalb kürzester Zeit habe der LJR dann ein umfassendes PR-Konzept vorgelegt und umgesetzt. „Dabei ging es insbesondere darum, Materialien und Hilfestellungen zu entwickeln, die bei den vielen Aktionen vor Ort in ganz Niedersachsen unkompliziert eingesetzt werden konnten”, erörtert Richter, „schließlich sollten die Ehrenamtlichen möglichst wenig Arbeit mit der Kampagne haben und trotzdem sollte die maximale öffentliche Wirkung entfaltet werden.” Das positive Feedback der Projektpartner unterstreiche die gute Arbeit der Projektkoordination.

Doch bei aller Freude über das gelungene Jahr der Jugend gibt es von Richter auch etwas Kritik: Die Politikerinnen und Politiker, von denen im Landtag das Jahr der Jugend beschlossen wurde, haben sich nur recht selten bei den Veranstaltungen sehen lassen.