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„Heute schon gegendert?”– eine Frage, die sich alle Akteur-inn-e-n in Politik, Verwaltung und Organisationen wie Jugendverbänden stellen sollten!

Anregungen rund um das Thema „Gender Mainstreaming in der Jugendarbeit” gibt es am Dienstag, dem 27.10.2009 beim neXTgender-Fachtag im Pavillon Hannover. Die Veranstaltung ist ein erster Höhepunkt im Programm „neXTgender” der Mitgliedsverbände des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. Eingeladen sind alle Interessierten aus ganz Niedersachsen. Der Fachtag beginnt um 10:00 Uhr und endet gegen 16 Uhr.

Prof. Dr. Birgit Bütow von der FH Jena wird einen Vortrag zu Gender Mainstreaming als Haltung, Kompetenz und Konzept im Jugendverband halten. Der Dipl.-Theologe und Dipl.-Pädagoge Jochen Mack aus Augsburg wird praxisnah auf die Aspekte Projektorganisation und Qualität bei Gender Mainstreaming-Projekten eingehen. Die Inhalte der Vorträge sollen jeweils im Anschluss in Workshops unter speziellen Fragestellungen vertieft werden. Darüber hinaus gibt es für die Teilnehmenden die Möglichkeit zum fachlichen Austausch untereinander. Für das Rahmenprogramm sorgen „Schmidt`s Katzen” mit musikalisch untermalten Improtheatereinlagen.

Bereits ihre Teilnahme zugesagt hat Staatssekretärin Dr. Christine Hawighorst (Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit).

Weitere Informationen stehen auf www.neXTgender.de zur Verfügung! Wir freuen uns über eine rege Beteiligung.
Anmeldungen zum Fachtag bitte an neXTgender@ljr.de oder unter 0511-5194510!

Hintergrundinformationen zum Programm „neXTgender”
Das Programm „neXTgender” der Mitgliedsverbände des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. ist über eine Laufzeit von drei Jahren angelegt und wird vom Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit gefördert. Ziel des Programms ist es, Gender Mainstreaming als Querschnitts- und Basisprinzip sowie als gedankliche Grundhaltung in den verschiedenen Ebenen der Jugendverbände, insbesondere auch von der Basis ausgehend, zu implementieren und damit Chancengleichheit ohne Geschlechterrollenstereotype zu befördern. Zielgruppen sind sowohl haupt- und ehrenamtliche Multiplikator-inn-en auf den verschiedenen Ebenen als auch Mädchen/junge Frauen und Jungen/junge Männer an der Basis der Jugendverbandsarbeit.