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Gemeinsam für die Jugendarbeit in Niedersachsen

Staatssekretärin Dr. Christine Hawighorst zu Gast beim Landesjugendring Niedersachsen e.V.

Nachdem sich der Landesjugendring und das niedersächsische Sozialministerium bereits Ende letzten Jahres darauf verständigt haben, 2009 ein ganzes Bündel neuer Initiativen und Maßnahmen zur Unterstützung der Jugendverbandsarbeit auf den Weg zu bringen, war es jetzt an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

In einem Gespräch zwischen dem Landesjugendring-Vorstand und der Staatssekretärin im Nds. Sozialministerium, Frau Dr. Christine Hawighorst, bestand die Gelegenheit, die ersten Erfolge zu würdigen und die neu gestarteten Entwicklungsprozesse in den Blick zu nehmen.
In seiner Begrüßung würdigte der Vorstandssprecher des LJR, Frank Ahrens, noch einmal die bisherige Zusammenarbeit: "Wir freuen uns sehr, dass die Landesregierung gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen wichtigen Beitrag für die Zukunft leistet und die Jugendarbeit im Interesse der Kinder und Jugendlichen als Zukunftsmotor unterstützt und fördert."

Den thematischen Beginn machte die aktuell laufende Juleica-Kampagne: Knapp zehn Jahre nach dem bundesweiten Start der Juleica hat hier mit einem neun Design und der Einführung des Online-Antragsverfahrens das Zeitalter der Juleica 2.0 begonnen. Das Juleica-Update begleitet eine niedersachsenweite Imagekampagne, welche von der niedersächsischen Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann im Rahmen des Juleica-Tages Anfang des Jahres gestartet wurde. Die bundesweite Plattform zur Juleica, www.juleica.de, wird in Zusammenhang mit einem weiteren Projekt des LJR, neXTmedia, einem Kooperationsprojekt mit der Niedersächsischen Landesmedienanstalt, nun für niedersächsische Jugendleiter-innen schrittweise ausgebaut, so dass beim Juleica-Fachtag am 09.09.2009 mit www.my.juleica.de eine medienpädagogische Vernetzungs- und Communityplattform gelauncht werden kann.

Einen weiteren Schwerpunkt des Gespräches bildete das vom Land geförderte Programm „neXTgender” zur Umsetzung des Gender Mainstreamings in der Jugendarbeit, das vom Landesjugendring federführend organisiert wird. Nach einem partizipativen Entwicklungsprozess des Programms werden in den nächsten Wochen die ersten Verbandsprojekte starten können und am 27.10.2009 findet ein erster großer Fachtag statt. Aktuelle Informationen zu neXTgender sind auf der Website www.neXTgender.de zu finden, die auch programmbegleitend als Vernetzungsplattform zur Verfügung steht.

Mit den Highlights in der Arbeit der Jugendverbände und weiteren LJR-Projekten vom Zukunftsprogramm neXT2020 über neXTschule, neXTvote bis neXTklima konnte das bunte Bild einer aktiven und zukunftsgerichteten niedersächsischen Jugendarbeit abgerundet werden.
Nach Abschluss des Modells zur Nachhaltigkeit des Niedersächsischen Jahres der Jugend 2006 soll jetzt noch ein weiterer Schwerpunkt zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements und zur Stärkung der Jugendarbeit als außerschulischer Bildungsbereich für Kinder und Jugendliche gesetzt werden. Damit kann den Unterstützungswünschen der Jugendverbände für ihr Zukunftsprojekt neXT2020, aber auch dem Unterstützungsbedarf für weitere Entwicklungs- und Kooperationsprojekte entsprochen werden.

Im Ergebnis des Gesprächs waren sich beide Seiten völlig einig, dass die Intensivierung der Zusammenarbeit eine wesentliche Grundlage für mehr Fachlichkeit, Qualität und Innovation geschaffen hat und einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige Jugendarbeit in Niedersachsen leistet.