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Beschlüsse der 34. Vollversammlung des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. Jugend braucht Zukunft!

„Die einstimmig verbschiedete Erklärung ist eine gute Ausgangslage für unsere gemeinsame zukünftige Arbeit. Wir machen uns damit auf den Weg zu einer jugendgerechteren Gesellschaft im Jahr 2020 und fordern alle auf, ebenfalls diesen Weg einzuschlagen.” stellte Jens Risse, Vorstandssprecher des Landesjugendrings Niedersachsen e.V., im Rahmen der 34. Vollversammlung des Landesjugendrings am 26.02.2011 fest.

Unter der Überschrift „Jugend braucht Zukunft” fordern deshalb die Mitgliedsverbände des Landesjugendrings in ihrer gemeinsamen Erklärung alle gesellschaftlichen Träger auf, ihr Engagement und ihre Unterstützung zu verstärken und so zur Gestaltung einer jugendgerechten Zukunft beizutragen. (Download der Erklärung als PDF-Datei)

Rund drei Jahre lang hatten sich die Mitgliedsverbände des Landesjugendrings auf verschiedenen „Themeninseln” in ihrem Zukunftsprogramm „neXT2020” verbandsübergreifend damit auseinander gesetzt, wie sich die Gesellschaft im kommenden Jahrzehnt verändern könnte. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Bildung, soziale Gerechtigkeit, Umwelt & globale Gerechtigkeit, Migration & Transkulturalität, Partizipation, Glück & Persönlichkeit sowie die Zukunft der Jugendarbeit. Entstanden sind umfangreiche „Bausteine für eine jugendgerechte Zukunft”, die Utopien, Perspektiven, Chancen und Herausforderungen aufzeigen und daraus Forderungen für eine jugendfreundliche Gesellschaft ableiten. Diese finden sich zum einen in der verabschiedeten Erklärung wieder, zum anderen im Buch „neXTvision”, welches im Rahmen der Veranstaltung erstmalig vorgestellt wurde.

Mit den vier Beschlüssen "25 Jahre nach Tschernobyl: Atomkraft endlich abschalten – Energiewende konsequent umsetzen", "Mehr Sozialarbeiter-innen an niedersächsischen Schulen", "Zivilcourage – Wie extrem ist das denn?", "Aussetzung der Wehrpflicht und doppelter Abiturjahrgang 2011 in Niedersachsen: Junge Menschen brauchen eine Zukunft nach der Schule!" sowie der beschlossenen Erklärung des LJRs "Jugend braucht Zukunft" positionierte sich der LJR in den Bereichen Umwelt, Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement. (Download der Beschlüsse als PDF-Datei)

In den Nachwahlen für den Vorstand wurde Jens Risse (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) zum neuen Vorstandssprecher des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. gewählt. Als gleichberechtigte Mitglieder des sechsköpfigen Vorstands wählten die Delegierten zudem Cornelia Grothe (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Niedersachsen e.V.) und Kerstin Pätzold (DGB-Gewerkschaftsjugend). (Hier geht es zu den Vorstandsmitgliedern und zur Bildergalerie der Vollversammlung)

Hintergrundinformationen: Der Landesjugendring Niedersachsen e.V. ist der Zusammenschluss der 19 landesweit organisierten niedersächsischen Jugendverbände. Er vertritt die Interessen von ca. 80 einzelnen Jugendverbänden und 220 kommunalen Jugendringen und unterstützt das ehrenamtliche Engagement von 50.000 Jugendleiter-inne-n in der Kinder- und Jugendarbeit in Niedersachsen.