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Auf die Jugend kommt‘s beim Demographischen Wandel an

Welche Auswirkungen hat der Demographische Wandel auf Niedersachsen und wie muss man auf die möglichen Folgen reagieren? Die Niedersächsische Landesregierung hat kürzlich den Entwurf ihres Handlungskonzeptes für den Demographischen Wandel vorgelegt und verschiedene Organisationen um Stellungnahme gebeten. Auch der Landesjugendring Niedersachsen e.V. (LJR) hat sich positioniert.

In der politischen Diskussion um den Demographischen Wandel wird bislang häufig der Focus auf ältere Menschen und auf Kinder gelegt; Jugendliche und junge Erwachsene werden nur selten ausreichend berücksichtigt. In einer alternden Gesellschaft muss aus Sicht des Landesjugendring Niedersachsen e.V. jedoch den Interessen von allen jungen Menschen ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. „Damit die Zukunftschancen Deutschlands nicht in dem Maße abnehmen wie der Anteil junger Menschen, muss es das gesamtgesellschaftliche Ziel sein, die Jugend zu stärken und ihr optimale Startchancen in die Gesellschaft zu bieten. Umso mehr freut es uns, dass die Landesregierung in ihrem Handlungskonzept die Bedeutung der Jugendarbeit und der Bildung hervorhebt und die Stärkung der Jugendarbeit vor Ort im Konzept benennt“ so LJR-Vorstandssprecher Jens Risse.
Zentrale Handlungsfelder, um den Folgen des Demographischen Wandels wirkungsvoll zu begegnen, sind nach Ansicht des LJR die (außerschulische) Bildung, den Ausbau und die Förderung der Jugendarbeit insbesondere, auch in Regionen mit weniger jungen Menschen, die bessere Unterstützung für ehrenamtlich engagierte junge Menschen, eine stärkere Beteiligung junger Menschen an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen und die Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund sowie deren Organisationen.

Das Handlungskonzept der Landesregierung zeigt dabei nach Ansicht des LJR in die richtige Richtung. Zu den zentralen Handlungsfeldern schlägt der Landesjugendring Niedersachsen e.V. jedoch Verbesserungen vor. Die gesamte Stellungnahme kann unter ljr.de/Landesregierung.1050.0.html nachgelesen werden.