Es war einmal - der Landesjugendring im Spiegel der Zeit

Vor 40 Jahren teilten sich die Pop-Gruppen ABBA, Smokie, Boney M. und Baccara den ersten Platz der deutschen Single-Charts mit wenigen Ausnahmen nahezu abwechselnd untereinander auf, die Europäische Kommission nahm erstmalig ihre Arbeit auf, Deutschland stand im Zeichen des RAF-Terrors, der im »Deutschen Herbst« seinen Höhepunkt fand, und die meisten Mitglieder im aktuellen Hauptausschuss des Landesjugendring Niedersachsen waren noch nicht geboren.

1977 ist auch das Jahr, in dem nach starken Unstimmigkeiten der Jugendverbände in Niedersachen untereinander und einem Austritt der »großen« Verbände aus der ursprünglichen Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendring Niedersachsen e.V. in seiner jetzigen Form gegründet wurde – übrigens traten fast alle Jugendverbände in die neue Arbeitsgemeinschaft wieder ein. Das Spektrum reicht seither von kirchlichen über gewerkschaftliche Verbände, humanitäre Orientierungen stehen neben sozialistischen, es gibt Pfadfinder-innenverbände und Umweltverbände, man bewegt sich zwischen Traditionspflege und dem Engagement für gleichgeschlechtliche Lebensweisen.

So unterschiedlich die Wertorientierungen und Verbandsprofile auch sind, so wichtig ist es für alle, sich auf gemeinsame Positionen zu verständigen und im Sinne von Kindern und Jugendlichen mit einer einzigen/gemeinsamen Stimme zu sprechen. Und aus dieser Vielfalt und diesem gemeinsamen Ziel entsteht auch die Stärke des LJR. Viel ist seither geschehen. Themen wie »ehrenamtliches Engagement«, »Beteiligung« oder »Umwelt« haben von ihrer Aktualität nichts verloren, und auch andere Themen kehren immer wieder.

Prägend für die letzten 3 bis 5 Jahre waren sicherlich zwei Dinge. Zum einen die Arbeit daran, Jugendpolitik (wieder) als eigenständiges Feld zu begreifen – sowohl auf Bundes- und Landesebene als auch direkt vor Ort in den Kommunen. Zum anderen die Migration von Geflüchteten nach Deutschland, unter ihnen zahlreiche unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Diesen Herausforderungen zu begegnen und dabei die bisherige Arbeit weiterhin gewohnt gut zu erledigen, war sicherlich eine der Aufgaben der Jugendverbände im LJR. Daneben galt es natürlich auch, eine gelingende Jugendarbeit mit den zu erwartenden Veränderungen durch den demografischen Wandel in den Blick zu nehmen, die Förderung und Unterstützung für ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit zu sichern – und vieles mehr: der ganz normale Wahnsinn also, der die Jugendverbände im LJR seit 40 Jahren begleitet. Wir freuen uns auf die nächsten 60 Jahre!

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