Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppen des Landesjugendringes werden in der Regel bedarfs- und sachgerecht durch die Gremien des LJR beschlossen und mit konkreten Arbeitsinhalten und Arbeitsaufträgen versehen. Arbeitsgruppen haben kein eigenes Beschlussrecht; sie entwickeln in der Regel Vorschläge oder Entscheidungsvorlagen für den Hauptausschuss. Außerdem gibt es weitere Arbeitsgruppen des Landesjugendringes, die sich spezifischen Arbeitszusammenhängen und Zielgruppen widmen (Expert-inn-en Gruppen etc.)

Die Arbeitsgruppe Grundsatz befasst sich mit grundsätzlichen Fragen der Jugendarbeit und Jugendpolitik. Sie wird immer dann aktiv, wenn bedeutende Entwicklungen in der Jugendarbeit auf der Tagesordnung stehen, wenn grundlegende Strukturdebatten zu führen oder förderpolitische Grundsatzentscheidungen vorzubereiten sind. Die Arbeitsgruppe steht allen Mitgliedsverbänden offen, die in der Regel eine hochrangige Besetzung sicherstellen.

Die AG bereitet bedeutende Entscheidungen des Hauptausschusses vor und hat sich in den letzten Jahren u.a. befasst mit dem Rahmenkonzept für ein Niedersächsisches Jahr der Jugend, den Eckpunkten für eine JFG-Novelle, dem LOS-Förderprogramm NextNetz, der Kampagne „wir bewegen… Werte”, der Situation der Jugendringe, den Kürzungen im Bereich der Jugendförderung, dem Kinder- und Jugendplan u.v.w.m.

Die Arbeitsgruppe „Jugendarbeit und Schule“ setzt sich mit der Entwicklung der Schullandschaft in Niedersachsen und deren Auswirkungen auf die Jugendverbandsarbeit auseinander. Sie dient dem Austausch über Projekte/Kooperationen mit (Ganztags-)Schulen und LJR-Mitgliedsverbänden. Sie erarbeitete die neue Rahmenvereinbarung zwischen dem Landesjugendring Niedersachsen e.V. und dem Niedersächsischen Kultusministerium zur Zusammenarbeit von Jugendverbänden und öffentlichen Ganztagsschulen. Sie dient der Vernetzung der LJR-Mitgliedsverbände und dem Kontakt zu schulpolitischen Akteur-inn-en in Politik und Verwaltung. Ggf. Erarbeitung von Konzepten jugendverbandlicher Kooperationsformen und Arbeitshilfen für Ganztagsschulen. 

Beschluss der 37. Vollversammlung zur Einrichtung einer AG „Jugendarbeit und Schule” (PDF)

„Refugees welcome” heißt es auch in den Jugendverbänden. Die in 2015 neu gegründete Arbeitsgruppe Jugendarbeit und junge Flüchtlinge soll dazu dienen, Erfahrungen in der Jugendarbeit mit jungen Flüchtlingen zu sammeln, Unterstützungsbedarfe für die praktische Arbeit auszuloten und ggf. verbandsübergreifende Hilfestellungen zu entwickeln.

Die Arbeitsgruppe ePartizipation beleuchtet das Themenfeld ePartizipation in der Jugendarbeit aus verschiedenen Blickwinkeln, auf struktureller Organisationsebene sowie zielgruppenspezifischer Aktionen und Projekte in der Jugendarbeit. Dabei werden die regionalen-, landes- und bundesweiten Entwicklungen im Themenfeld ePartizipation in den Blick genommen und für die niedersächsische Jugendarbeit aufbereitet, gemeinsam diskutiert und weiter qualifiziert werden.

Die AG hält eine Mailinglist bereit, Interessierte können sich über diesen Link anmelden und am Nachrichtenaustausch der AG teilnehmen.

In der Arbeitsgruppe Jugendringe vernetzen sich die Vertreter-innen zahlreicher kommunaler Jugendringe aus ganz Niedersachsen. Die AG dient dem gegenseitigen Austausch, der gegenseitigen Beratung, der Vernetzung aber auch zur Diskussion von jugendpolitischen Themen, die für die kommunale Ebene besonders relevant sind.

Interessierte aus kommunalen Jugendringen können sich beim LJR melden und werden dann in den Einladungsverteiler aufgenommen.

Die AG Jugendarbeit gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im LJR befasst sich mit folgenden Themen:

  • Erinnerungsarbeit in der Jugendarbeit
    Sammlung und Weiterentwicklung von Konzepten
    Inhaltliche Begleitung des Internationales Workcamp Bergen-Belsen (IWC) sowie anderen Veranstaltungen und Aktionen
    ggf. Erstellung von Positionspapieren und Materialien
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    verschiedene Formen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit verdeutlichen, insb. auch in den Bereichen Rechtsextremismus, Antirassismus, Antiziganismus, Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus
    Erstellung von Positionspapieren und Materialien
    Sammlung und Weiterentwicklung von Konzepten auf verschiedenen Ebenen
  • Austausch der Verbände untereinander
  • Beratung entsprechender Gremien im LJR zu diesem Komplex

Die Mitgliedsverbände im Landesjugendring Niedersachsen e.V. setzen sich in ihrer gemeinsamen Arbeit für ein tolerantes und solidarisches Miteinander ein. Hier sind nicht nur verschiedene Aktivitäten der Verbände gegen Rassismus und Antisemitismus zu nennen, sondern auch Maßnahmen gegen andere Facetten Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und nicht zuletzt die Arbeit in der Arbeitsgemeinschaft Jugendarbeit in Bergen-Belsen.

Die Arbeitsgruppe Gender & sex. Vielfalt hat die Aufgabe, die Gender-Sensibilität in den Strukturen der Jugendverbände im Blick zu haben. Anfang 2015 wurde diese Aufgabe um den Bereich sexuelle Vielfalt erweitert, der sich seitdem auch im Namen der AG wiederfindet. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt seither darin, zu gucken, wie ein Prozess aussehen kann, der das Thema „Gender” und vor allem „sexuelle Vielfalt” in der Jugendarbeit und damit in den Mitgliedsverbänden anschieben kann.

Themenbereiche, mit dem sich die AG u.a. befasst sind:

  • Was heißt eigentlich sexuelle Vielfalt? (theoretischer Inhalt)
  • Praktische Umsetzung des Themas sexuelle Vielfalt: Wie sehen z.B. Methoden aus, um das Thema in der eigenen Arbeit anzusprechen?
  • Erstellung von Materialien
  • Geschlechtergerechte Sprache in Wort und Schrift

Die Arbeitsgruppe steht allen Mitgliedsverbänden offen.

Beschluss der 37. Vollversammlung zur Genderschreibweise (PDF)