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Förderprogramm "Generation 2.0" – Land unterstützt die Jugendarbeit

Am heutigen Freitag, 26.06.2009 hat die Niedersächsische Sozialministerin, Mechthild Ross-Luttmann, ein neues Förderprogramm des Landes angekündigt, das sich an die freien Träger der Jugendarbeit richtet.

Im Rahmen des Programms "Generation 2.0 – Engagement und Bildung in der Jugendarbeit" stehen im Jahr 2009 erstmalig insgesamt 600.000 Euro zur Verfügung. Geplant ist, das Projekt auch in den nächsten beiden Jahren weiterzuführen.

Im Programmzeitraum können rund 500 Projekte gefördert werden. Damit kommt die Unterstützung mindestens 5.000 Jugendlichen in Niedersachsen und ihren Gruppen direkt zugute. Zum Förderbereich zählen Aktivitäten, mit denen eine positive Vorbildfunktion auch für andere Jugendliche ausgeübt wird. Wichtig ist, dass die Projekte von den Jugendlichen selbst konzipiert und umgesetzt werden.

Im Mittelpunkt des Programms stehen daher auch das ehrenamtliche Engagement und der Bildungs- und Selbstorganisationsaspekt der Jugendarbeit: "Jugendliche, die ehrenamtlich tätig sind und in ihrer Freizeit etwas für andere machen, verdienen unsere Hochachtung. Ihr Engagement ist vorbildlich. Das Programm soll dazu beitragen, noch mehr junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern", so Ross-Luttmann.

Das Programm ist in vier Themenbereiche unterteilt, nach denen die Projekte ausgerichtet sein sollen: "Experimentelles", "Bildung", "Integration" und "Visionen". Zielgruppen des Programms sind Jugendliche in ehrenamtlich geführten Jugendgruppen der im Landesjugendring zusammengeschlossenen Jugendverbände, in ehrenamtlich geführten Jugendgruppen der Sportjugend sowie in ehrenamtlich geführten Jugendgruppen anderer freier Träger.

Die Servicestelle zur Koordination des Förderprogramms wird beim Landesjugendring Niedersachsen e.V. eingerichtet. "Wir freuen uns, dass das Land Niedersachsen das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit stärker fördern will. Die Servicestelle beim Landesjugendring wird so schnell wie möglich ihre Arbeit aufnehmen und ein Förderverfahren entwickeln, das möglichst unbürokratisch ist und dem Aspekt Rechnung trägt, dass die Projekte von jugendlichen Ehrenamtlichen selbstständig durchgeführt werden können sollen", so LJR-Vorstandssprecher Frank Ahrens, der angekündigt hat, dass der LJR die Sommermonate für die Vorbereitungen nutzen werde, so dass dann ab September detailliertere Informationen und Förderbedingungen abgerufen werden können.