Jugendarbeit in Niedersachsen: Vielfältig und kultursensibel

Über 120 Teilnehmende aus Jugendarbeit, Migrant-inn-enjugendselbstorganisationen (MJSOen), Politik und Verwaltung diskutierten beim Juleica-Fachtag "vielfältig und kultursensibel" am letzten Freitag, 14.11.2014, im Kultur- und Kommunikationszentrum Pavillon in Hannover über Erfolge, Chancen und Herausforderungen kultursensibler Jugendarbeit.

Am Ende des dritten Jahres des Projekts neXTkultur - Migration | Partizipation | Integration | Kooperation schuf der Landesjugendring Niedersachsen e.V. (LJR) im Rahmen eines Juleica-Fachtags die Möglichkeit, die bisherigen Ansätze der strukturellen Integration junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu erörtern, Best-Practice–Kooperationen zwischen etablierten Jugendverbänden und MJSOen darzustellen sowie kultursensible Qualifikationsmethoden auszuprobieren und zu besprechen. "Mit neXTkultur haben wir einen Prozess gestartet, in dem wir gemeinsam mit MJSOen die Rahmenbedingungen für die verstärkte Teilhabe junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in etablierten Strukturen der Jugendarbeit erleichtern wollen. Dieser Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen. Vor allem der Qualifikation innerhalb der Jugendarbeit kommt dabei eine wichtige Rolle zu - hier sind die Jugendverbände, die MJSOen und die kommunalen Strukturen nun gefordert", betonte Jens Risse, Vorstandssprecher des LJR. Im Rahmen des Fachtages konnten daher auch gleich in drei kleineren Austauschrunden sowohl die vom LJR modellhaft durchgeführte Juleica-Ausbildung "vielfältig und kultursensibel" erörtert als auch konkrete interkulturelle Methoden ausprobiert werden. Mehr lesen…

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Fotoquelle: Tayfun Özbas, www.boba-entertainment.de, (Abdruck und Verwendung nur mit Genehmigung des LJR)

 

Im Rahmen des Juleica-Fachtags wurde zudem deutlich, dass die Schwerpunkte Kooperation, Partizipation und Integration wesentliche Erfolgsfaktoren für das Gelingen verstärkter Teilhabe junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte darstellen. Mit ihrem Impulsreferat zu "Struktureller Inklusion als Geschenk an die Gesellschaft" zeigte Dr. Birgit Jagusch, ISM Mainz, die Bedeutung der Partizipation von MJSOen auf. Die Austauschrunden zur Kooperation zwischen etablierten Verbänden und MJSOen bzw. zu den kommunalen Modellprojekten der Stadtjugendringe Wolfsburg und Hannover hoben die Bedeutung von Kooperationen hervor. Auch die Gäste der politischen Talkrunde, die Landtagsabgeordneten Christos Pantazis (SPD), Immacolata Glosemeyer (SPD), Belit Onay (B90/Die Grünen) sowie Zahide Kütük (DITIB LJV Niedersachsen/Bremen) und Jens Risse (LJR) waren sich dabei einig, dass die Jugendarbeit hier auf einem guten Weg ist, der auch für andere gesellschaftliche Bereiche Vorbildcharakter haben kann.

Am Schluss des Juleica-Fachtags wurde schließlich auch auf die letzten drei Jahre von "neXTkultur" feierlich zurückgeblickt. Ministerin Cornelia Rundt betonte in ihrer Videobotschaft, dass die bisherigen Ergebnisse des Projekts nur ein erster Schritt sein können. Sie strich die Notwendigkeit zur Schaffung nachhaltiger Strukturen für junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte heraus und sagte ihre Unterstützung für die Weiterentwicklung der neXTkultur-Projektschwerpunkte in den kommenden Jahren zu. Dabei soll das Förderprogramm des Landes Niedersachsen, Generation³, mit dem Schwerpunkt Vielfalt eine wesentliche Rolle spielen. Und so startete sie spektakulär das Förderprogramm Generation³ des Landes Niedersachsen, welches ab 2015 fünf Jahre lang weitere Bewegung in die Jugendarbeitslandschaft Niedersachsens bringen wird.