Die Dinge sind nie das was sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.*
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Das Finden ist eine besondere Kunst...

Hans Schwab zum Relauch der ljr.de am 10.11.2006

Ich fange jetzt erst mal mit einem kleinen, nachdenklichen Spruch an: »Das Finden ist eine besondere Kunst. Gerade dann, wenn das Gefühl sagt, dass man nichts verloren hat. Das Suchen hat eine ganz besondere Bedeutung. Sie ist ein zeitloser Raum mit einer unsichtbaren Tür. Deshalb: Wir suchen nicht – wir finden.«

Das war ja auch das Motto des heutigen Tages.

Hier geht es jetzt aber quasi um die Übersetzung dieses Sinnes und eigentlich um die Frage, Internet, LJR.de und was der Landesjugendring damit zu tun hat. Womit alles begann, das soll gewissermaßen alles hier noch mal öffentlich gemacht werden. Es gibt Leute, die das sogar noch persönlich kennen. Unser allererster Computer war ein Mac Plus. Hier ist er, und das ist die Tastatur dazu. Es hier gibt auch noch eine Maus. Wir haben sogar die Mitarbeiterin hier, die da maßgeblich dran beteiligt war. Heidi Breidenbroich nämlich; das weißt du gar nicht mehr, was?

Damit begann alles. Nachdem wir lange Zeit ganz erhebliche ideologische Bedenken hatten, uns auf dieses Medium einzulassen, und eigentlich auch wirkliche Befürchtungen hatten, dass damit die Bildung zugrunde geht, und obwohl noch einiges an Auseinandersetzungen damit verbunden war, war das trotzdem der Rechner, der dieses Geschäft erstmals überhaupt menschlich gemacht hat. Vorher, das wissen viele von euch gar nicht mehr, war das wirklich eine sehr kryptische Nummer. Du musstest eigentlich nur mit Codes oder sonstwie mit Computern umgehen, man hatte schwarze Bildschirme mit grüner Schrift, man hatte keine Maus usw. – absolut katastrophal – und Apple MacIntosh war das erste Produkt, was es zu einer Maus gebracht hat und zu einer benutzerfreundlichen Oberfläche, die wirklich in der Lage war, intuitiv das zu gestalten, was geschäftlich nötig war. Dieser Mac ist übrigens 1986 auf die Welt gekommen, also noch gar nicht so lange her, gerade mal 20 Jahre, er hatte, wie man sehen kann, einen 9-Zoll-Bildschirm und war bis auf 4 Megabite RAM Arbeitsspeicher aufrüstbar. Ich möchte nur mal darauf hinweisen, ich habe mir gerade einen Mac gekauft, der hat 2 Gibabite Standard als Arbeitsspeicher und eine 750 GB Festplatte.

So! Die ersten Programme waren 1985 entstanden: Albus PageMaker, Version 1.0; Photoshop ist erst 1990 entstanden, das ist gerade mal 16 Jahre her. Programme, die euch heute sicherlich auch etwas sagen. PageMaker gibt es gar nicht mehr, es ist von InDesign abgelöst, usw. Also eine gar nicht so lange Zeit. Damit ist es losgegangen und wir haben uns dann angefreundet mit diesem Medium, und wie man sehen kann, ist es auch weitergegangen.

Nächste Station: 1994 hat MagicVillage, das war eine damalige MacIntosh-Computerfirma, Systematics in Hamburg, quasi als Vorreiter im Netz erstmals auch das Internet menschlich gemacht und mit der Metapher Stadt oder Dorf, MagicVillage, so hieß es nämlich, im Grunde ein Mailboxsystem entwickelt, das auch ähnlich gearbeitet hat wie die Mac-Oberfläche. Wir haben 1996 das Landesjugendring-Dorf gegründet, so hieß es nämlich, und das war eine solche First-Class-Mailbox, und es gab die Möglichkeit für die Verbände und die Gremien, in diesem Landesjugendring-Dorf mit der damals noch relativ teuren Einzellizenz quasi Informationen auszutauschen. 1996, das ist gerade mal 10 Jahre her und trotzdem schon endlos lange vorbei.

Nächste Stufe:
1998, und zwar im Dezember, haben wir unsere ljr.de-Domaine erworben und sind dann 1999 mit unserer ersten Website an den Start gegangen, die ihr bis jetzt auch immer noch aufgesucht habt und die es bis heute gegeben hat – bis heute früh, da hatten wir nämlich eine schwarze Seite ins Netz gebracht und diese schwarze Seite die werden wir uns dann gemeinsam nochmal angucken, da ist sie ja im Übrigen.

Es gab aber nochmal eine Zwischenstation,
die nicht ohne Bedeutung ist, nämlich 2003. Da ist der Jugendserver Niedersachsen quasi dazugekommen und damit ein zweites Standbein gewissermaßen, was es uns auch als ljr.de-Seite ermöglicht hat, bestimmte Inhalte zu vernachlässigen, weil das eigentlich dann über den Jugendserver im Wesentlichen abgedeckt worden ist. Der Jugendserver war dann gleichzeitig auch das Beispiel uns über Typo3 als Content Management System in die neue Sphäre des Internet-Geschäfts zu bringen und das wird heute relauncht, nämlich mit Typo3, auch für ljr.de gelten.

So, ich will eigentlich damit enden und damit weitergeben, an Sonja z.B., die nochmal ein bisschen was zu dieser neuen Seite sagen wird und darf vor allen Dingen jetzt den Dank dafür loswerden. Großer Dank geht an das geniale Team des LJR, das ist Sonja, die uns die Internetpräsenz sichert und auch für den Jugendserver zuständig ist, das ist Andrea, die unsere ljr-Seite webmastert, das ist Björn, der mit für den Inhalt gesorgt hat, und das ist Ute, die dafür sorgt, dass da möglichst wenig Fehler vorkommen in den Texten. Die Geschäftsstelle des ljr hat in den letzten Wochen massiv gearbeitet und das zustande gebracht, was wir jetzt hier haben. So, dafür nochmal hier herzlichen Dank.

OK! Soweit die Geschichte, und jetzt kommt die Zukunft. Ich gebe das Micro weiter an Sonja.”

„Ja, ich nehme das Micro. Wir waren heute wirklich buisy den gesamten Tag und wir haben es geschafft, die Seite onlinefähig zu machen. Andrea die ljr.de weiterhin auch betreuen wird kann jetzt dieses Band zerschneiden, damit wir sehen können, was dahinter liegt. Jetzt bitte ich die Andrea mal, zu mir zu kommen. Du darfst jetzt den Klick machen. Beweg mal ein bisschen – genau!” Die Schere zerschneidet das Band. Andrea: „Feierlich eröffne ich unsere Homepage ljr.de.”