Die Dinge sind nie das was sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.*
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NextNetz ist abgeschlossen - jetzt geht es erst richtig los!

Mehr als 150 Aktive aus ganz Niedersachsen hatten sich am Samstag, den 7. Oktober 2006, im Haus der Jugend Hannover versammelt. Gemeinsam präsentierten sie ihre Projekte der interessierten Fachöffentlichkeit. Gemeinsames Ziel aller Beteiligter: die Möglichkeiten benachteiligter Jugendlicher verbessern - in allen Lebensbereichen.

90 Jugendprojekte in Niedersachsen feiern Abschied und Neubeginn

Am Morgen hatte Jugendministerin Mechthild Ross-Luttmann auf ihrem Rundgang durch die Projektmesse NextNetz-Aktive und ihre vielfältigen Projekte kennen gelernt. Unten weiter lesen...

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Fotos: Landesjugendring Nds. e.V. und Mark Mühlhaus, http://attenzione-foto.com

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Im Gespräch zeigte sich die Ministerin sehr beeindruckt von der geleisteten Arbeit: »Ich bin fasziniert, was alles möglich wird, wenn viel Engagement vor Ort und die Vernetzung mit anderen Aktiven kreativ genutzt werden. Der Landesjugendring hat hier mit seiner NextNetz-Servicestelle hervorragende Arbeit geleistet.«

Am Mittag fanden sich die NextNetz-Aktiven zu einem »World Café« zusammen: Beim gemeinsamen Mittagessen diskutierten sie in mehreren Gruppen ihre Erfahrungen, Ergebnisse und entwickelten gemeinsam die eine oder andere Zukunftsvision.

Wie Gunnar Czimczik vom Stadtjugendring Wolfsburg ging es vielen auf der Messe: »Ganz ehrlich: als das Projekt vor einem Jahr begonnen hat, hätte ich nicht gedacht, dass so viel daraus entsteht. Jetzt fahre ich nach Hause, und mein Notizbuch ist voller neuer Kontakte und Ideen, um unser Jobwerk-Projekt weiter zu entwickeln.«

Mit Ende des eigentlichen Projektzeitraums geht es in vielen Fällen erst richtig los. NextNetz machte wichtige Anschaffungen möglich oder gab eine erfolgreiche Initialzündung für eine neue Jugendarbeit vor Ort. Die meisten Projekte haben konkrete Pläne für die nächsten Jahre, einige sind noch dabei, für die Finanzierung zu werben und andere organisieren ihr Ehrenamt um, um neu junge Menschen damit zu erreichen. NextNetz setzt Impulse für die Zukunft niedersächsischer Jugendarbeit, weit über seinen eigenen Wirkungskreis hinaus.

Auch virtuell wird NextNetz fortbestehen. Die gemeinsame Internetplattform auf dem Jugendserver Niedersachsen ist offen für neue Projekte, die als »neXTfriends« Teil des Netzwerkes werden können. Die entscheidende Arbeit allerdings findet vor Ort statt, wie Projektleiter Mathias Hinderer im Interview mit dem Medienprojekt der Jugendhilfe Lüneburg betonte: »Wir waren die Koordinatoren – und ihr habt die Arbeit gemacht. Die wichtigen Leute seid ihr, also eigentlich müsstet ihr euch selber interviewen«.

 

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