Die Dinge sind nie das was sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.*
Alt-Text

Leinen los! für NextNetz

Auf Einladung des Landesjugendring Niedersachsen e.V. kamen am 08.07.2005 an die 200 Gäste zur »neXTlaunch«, dem Stapellauf für das neue Jugend-Förderprogramm »NextNetz«.

Am Morgen strömten die zahlreich erschienen ehren- und hauptamtlichen Jugendvertreter-innen aus ganz Niedersachsen, Interessierte aus Politik und Verwaltung sowie der Jugendverbände in Erwartung eines gut gefüllten Tagesprogramms in das Haus der Jugend. Unten weiter lesen...

Bildergalerie

NNLaunch2005_001.jpg
NNLaunch2005_002.jpg
NNLaunch2005_003.jpg
NNLaunch2005_004.jpg
NNLaunch2005_005.jpg
NNLaunch2005_006.jpg
NNLaunch2005_007.jpg
NNLaunch2005_008.jpg
NNLaunch2005_009.jpg
NNLaunch2005_010.jpg
NNLaunch2005_011.jpg
NNLaunch2005_012.jpg
NNLaunch2005_013.jpg
NNLaunch2005_014.jpg
NNLaunch2005_015.jpg
NNLaunch2005_016.jpg
NNLaunch2005_017.jpg
NNLaunch2005_018.jpg
NNLaunch2005_019.jpg
NNLaunch2005_020.jpg

1 bis 20 von insgesamt 20

Fotos: Landesjugendring Nds. e.V. und Mark Mühlhaus, http://attenzione-foto.com

...

In einer feierlichen Stunde begrüßte der Staatssekretär im Niedersächsischen Sozialministerium, Gerd Hoofe die Anwesenden und übergab in einem symbolischen Stapellauf die neue Internet-Plattform www.nextnetz.de ihren zukünftigen Nutzer-inne-n.

Mit 91 Mikroprojekten beteiligen sich die niedersächsischen Jugendverbände und Initiativen an diesem bislang einmaligen Programm. Gefördert wird »NextNetz« mit über einer Millionen Euro durch das Land Niedersachsen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Regie und Servicestelle liegen beim Landesjugendring, der das Konzept auch entwickelt hat.

Die Fortbildung für die ehrenamtlichen Jugendgruppenleiter-innen in den Mikroprojekten zielt auf die Arbeit mit jungen Menschen in sozial und wirtschaftlich benachteiligter Situation. "Mit NextNetz schaffen wir erstmals ein flächendeckendes Netz von Anlaufpunkten und Ansprechpartnern speziell für diese Zielgruppe. Weil wir wissen, dass die Jugendlichen aus sozial benachteiligten Schichten mit den klassischen Instrumenten der Jugendarbeit nur sehr schwer zu erreichen sind, setzen wir jetzt auf eine Vielzahl lokaler Mikroprojekte. Ich freue mich ganz besonders, dass unter den Initiatoren so viele Jugendliche sind. Dass sie sich mit viel Engagement und tollen Ideen für Gleichaltrige mit schlechteren Startchancen einsetzen wollen, ist nicht nur ein schönes Zeichen der Solidarität. Es ist auch ein wesentlicher Baustein des Konzepts, weil die Jugendlichen untereinander viel leichter Kontakt finden", sagte Staatssekretär Gerd Hoofe.

Um gegenseitige Unterstützung ging es auch im weiteren Tagesprogramm. Mit Werkzeugen als Sinnbilder für die zukünftigen Aktivitäten fanden sich die Projektvertreter-innen zu »Familien« zusammen, traf »Rucksack« auf »Klebepistole« und »Kompass« auf »Computermaus«.

Auf einer anderen Ebene bewegte der Talk »Jugendarbeit - zwischen Netzwerk und Sicherungsnetz« mit Staatssekretär Gerd Hoofe und Vertretern aus Mikroprojekten das Thema.

Um ganz praktisches »HandWerkzeug« ging es für die Vertreter-innen der Mikroprojekte in den zwei Workshop-Runden am Nachmitt

  • was sind die »Do´s« und »Don´t«s der lokalen Netzwerkarbeit?
  • welche »Tools« bietet die neue Plattform?
  • wie können neue Kommunikationstools wie »Wiki« und »Blogs« im Netzwerk genutzt werden? oder
  • wie realisiert man eine geschlechtergerechte Bildungsarbeit?

Am Ende des Tages waren viele Fragen beantwortet und Neue taten sich auf. Mit Hilfe allgegenwärtiger, in signalfarbene Westen gekleidete »Scouts« hatten sich alle Teilnehmer-innen gut durch die zahlreichen Flure und das straffe Programm lotsen lassen. Gut gelaunt und nicht minder erwartungsvoll auf das was da kommt, verließen die Gäste am Nachmittag das Haus der Jugend. Der »Stapellauf« ist gelungen! Nun müssen die Vorbereitungen für die »große Fahrt« getroffen werden, denn bereits am 1.9.2005 heißt es dann niedersachsenweit für 91 Mikroprojekte »Leinen los« und »Fahrt aufnehmen«. Viel Erfolg!

 

 >> Zum Anfang der Seite