Geh' Wege, die
noch niemand ging,
damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub. (Saint-Exupéry)
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Generation 2.0

„Generation 2.0 – Engagement und Bildung in der Jugendarbeit” – das ist der Titel des aktuellen Förderprogramms, dass die Niedersächsische Sozialministerin, Mechthild Ross-Luttmann, am 26.06.2009 öffentlich angekündigt hat.

Im Rahmen des Programms "Generation 2.0 – Engagement und Bildung in der Jugendarbeit" stehen im Jahr 2009 erstmalig insgesamt 600.000 Euro zur Verfügung. Das Förderprogramm läuft bis Ende 2014; insgesammt stehen 2,8 Mio Euro für "Generation 2.0" zur Verfügung.

Im Programmzeitraum können rund 420 Projekte gefördert werden. Damit kommt die Unterstützung mindestens 5.000 Jugendlichen in Niedersachsen und ihren Gruppen direkt zugute. Zum Förderbereich zählen Aktivitäten, mit denen eine positive Vorbildfunktion auch für andere Jugendliche ausgeübt wird. Wichtig ist, dass die Projekte von den Jugendlichen selbst konzipiert und umgesetzt werden.
Im Mittelpunkt des Programms stehen daher auch das ehrenamtliche Engagement und der Bildungs- und Selbstorganisationsaspekt der Jugendarbeit: "Jugendliche, die ehrenamtlich tätig sind und in ihrer Freizeit etwas für andere machen, verdienen unsere Hochachtung. Ihr Engagement ist vorbildlich. Das Programm soll dazu beitragen, noch mehr junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern", so Ross-Luttmann.

Die Servicestelle zur Koordination des Förderprogramms ist beim Landesjugendring Niedersachsen e.V. eingerichtet. Es wurde ein Förderverfahren entwickelt, das möglichst unbürokratisch ist und dem Aspekt Rechnung trägt, dass die Projekte von jugendlichen Ehrenamtlichen selbstständig durchgeführt werden sollen.

Ziele des Programms

  • Ehrenamtliche in der Jugendarbeit unterstützen und qualifizieren
  • Jugendarbeit als eigenständiges Bildungsfeld stärken
  • Öffnung der Jugendverbandsarbeit für andere Zielgruppen
  • Visionen für die Gesellschaft entwickeln
  • neue und beispielhafte Projektideen und Methoden für die Jugendarbeit entwickeln und erproben

Diese Ziele sollen u.a. dadurch erreicht werden, dass

  • die Juleica-Aus- und Fortbildungen qualifiziert werden
  • selbstorganisiertes Lernen ermöglicht wird
  • zielgruppenspezifische Angebote für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf entwickelt werden
  • die Vernetzung der Jugendarbeit sowohl regional als auch thematisch verbessert wird Experimentierräumen zur Weiterentwicklung der Jugendarbeit geschaffen werden.

Förderbereiche

Gefördert werden können Projekte, die zu einem der vier Themenfelder passen:

  • Experimentelles & Engagement (z.B.: Projekte rund um die Juleica-Aus- und Fortbildung / neue Formen der Unterstützung ehrenamtlichen Engagements / innovative Projekte, die von Jugendlichen und Jugendleiter-innen selber entwickelt wurden)
  • Bildung (z.B.: Projekte, die die Bildungskompetent der Jugendarbeit deutlich machen / Partizipationsprojekte / Selbstorganisation als Lernfeld / Kooperation mit Schule und anderen Bildungsträgern)
  • Integration (z.B.: von Migrant-inn-en & von jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf / Förderung der sozialen Gerechtigkeit)
  • Visionen (z.B.: Entwicklung von Visionen und Utopien, wie die Gesellschaft der Zukunft nach den Interessen von Kindern und Jugendlichen gestaltet werden könnte und welche Aufgaben sich daraus für die Jugendarbeit ergeben)

Programmstruktur

Insgesamt können im Programmzeitraum ca. 420 Projekte gefördert werden:

  • micro-Projekte mit 2.500 Euro und einer Laufzeit von 3 – 12 Monaten
  • MAKRO-Projekte mit bis zu 10.000 Euro und einer Laufzeit von 6 – 24 Monaten

Die MAKRO-Projekte sollen eine besondere Rolle in der regionalen Vernetzung und der Koordination spielen und können z.B. auch mehrere micro-Projekte miteinander verbinden.

Die Vernetzung und Abwicklung der Projekte erfolgt über die Webseite www.generationzweinull.de, die mit my.juleica.de verknüpft ist. Die Online-Beantragung, die Verwaltung der Fördermittel und die Dokumentation des Projektes ist über diese Homepage ebenfalls möglich.

Der Landesbeirat für Jugendarbeit begleitet das Programm.

Antragsberechtigte Träger

Zuwendungsempfänger können sein

  1. Ortsgruppen und Kreisverbände der auf Landesebene als förderungswürdig anerkannten Jugendverbände sowie Jugendeinrichtungen und -institutionen, die sich in deren Trägerschaft befinden,
  2. kommunale Jugendringe und vergleichbare Zusammenschlüsse von örtlichen Jugendgruppen,
  3. freie örtliche Jugendinitiativen ohne Landesverband,

wenn diese Träger ihren Sitz in Niedersachsen haben und das Projekt innerhalb von Niedersachsen verwirklicht wird.

Zuwendungsempfänger können für MAKRO-Projekte auch die auf der Landesebene als förderungswürdig anerkannten Jugendverbände sein.

In der Gruppe soll mindestens ein-e Jugendleiter-in mit gültiger Juleica an verantwortlicher Stelle im Projekt mitarbeiten.

Die Landesverbände werden über die Anträge aus ihrem Verband informiert und zeichnen diese mit.

Download Förderbedingungen

Download: Förderbedingungen Generation 2.0 (PDF)

Kontakt

Die Programmstelle des Förderprogramms steht für weitere Informationen gerne zur Verfügung:

Landesjugendring Niedersachsen e.V.
Generation 2.0 Programmstelle
Zeißstr. 13
30519 Hannover
Tel.: 0511/51 94 51 25
Fax: 0511/51 94 51 20
E-Mail: info[at]generationzweinull.de
www.generationzweinull.de