Jugendringe sind rund, damit Ideen die Richtung wechseln können!
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Gedenkstätte Bergen-Belsen (Bildquelle: http://www.bergenbelsen.de)
Gedenkstätte Bergen-Belsen (Bildquelle: www.bergenbelsen.de)

AG Bergen Belsen

In der AG Bergen-Belsen des Landesjugendringes arbeiten mehrere besonders interessierte Mitgliedsverbände des Landesjugendringes an einem gemeinsamen Thema bzw. Projekt.

Dabei geht es im Zusammenhang mit dem ehemaligen Konzentrationslager und der Gedenkstätte Bergen-Belsen als ein wichtiges Ziel der Jugendverbandsarbeit um die Aneignung von Geschichte, wie aber auch um die Übernahme der Verantwortung des eigenen Handelns in unserer Gesellschaft.

Seit 1993 arbeiten niedersächsische Jugendverbände, die im Landesjugendring Niedersachsen e.V. organisiert sind, kontinuierlich auf dem Gelände des ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenenlagers und Konzentrationslagers Bergen-Belsen. Neben der Freilegung, der Erforschung, der Dokumentation, der Vermessung und der Sicherung von baulichen Resten des ehemaligen Lagers, geht es bei dieser Arbeit auch um die Neugestaltung ehemaliger Lagerteile.

In jedem Jahr finden 25-30 Maßnahmen der Jugendverbände in Bergen-Belsen statt. Die Angebote richten sich an Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren. Die Veranstaltungen werden frei ausgeschrieben oder mit bestehenden Gruppen, meist Schulklassen und Jugendgruppen, durchgeführt. Jährlich im Frühjahr organisieren die Jugendverbände gemeinsam das Internationale Jugend-Workcamp Bergen-Belsen.

Die enge Zusammenarbeit mit der Leitung der Gedenkstätte und dem niedersächsischen Kultusministerium ist Ausdruck des politischen Willens, Jugendarbeit in freier Trägerschaft und in Kooperation mit staatlichen und freien Schulen zu unterstützen.

Der Erinnerungsweg
In Anknüpfung an bestehende Projekte (Workcamps) auf dem ehemaligem Gelände des Konzentrationslagers Bergen-Belsen soll nun als aktuelles Projekt ein ca. 5 km langer Weg von der Rampe bis zum ehemaligen Lagereingang als „Erinnerungsweg” angelegt und gestaltet werden. In verschiedenen Workcamps mit Jugendlichen aus verschiedenen Nationen und Projektwochen mit schulischen Gruppen soll durch Zeitzeugengespräche und Arbeiten im Archiv der topographische Verlauf des Weges ermittelt werden. Dabei stehen die Lebensgeschichten der Häftlinge im Vordergrund der inhaltlichen Arbeit. Diese Ergebnisse sollen dokumentiert sowie an einzelnen Stationen auf dem „Erinnerungsweg” für die Öffentlichkeit dargestellt werden.

Mehr lesen: http://www.jugendarbeit-in-bergen-belsen.de/

Direkt zur Seite der Gedenkstätte: Adresse: Stiftung niedersächsische Gedenkstätten (http://www.stiftung-ng.de), Gedenkstätte Bergen-Belsen, Anne-Frank-Platz, 29303 Lohheide, Deutschland, Tel.: (++49) 0 5051-4759-0 oder 0 5051-6011, Fax: (++49) 0 5051-4759-18 oder 0 5051-7396

16. Workcamp Bergen-Belsen

Das 16. Internationale CVJM-Sommecamp in Bergen-Belsen fand vom 24.07.-03.08.2010 statt. Der „korrespondenz”-Artikel dazu steht hier zum Download bereit.

15. Workcamp Bergen-Belsen

Das 15. Internationale Workcamp Bergen-Belsen fand vom 03.-13.04.2009 statt. Das Ergebnis der Fotogruppe gibts hier: http://www.jugendserver-niedersachsen.de/index.php?id=4161

14. Workcamp Bergen-Belsen

»durch meine Teilnahme am Workcamp möchte ich vor allem lernen«

Pumeza Mandela (Nichte von Nelson Mandela und Teilnehmerin des Internationalen Workcamps in Bergen-Belsen)   

Diese Aussage von Pumeza Mandela beschreibt, warum viele Jugendliche an den Workcamps in Bergen-Belsen mitwirken. Hier soll an einem authentischem Ort gelernt werden. Lernen aus der Vergangenheit – Verantwortung für die Zukunft...

Den gesamten Artikel gibts auf jugendarbeit-in-bergen-belsen.de!

Ansprechpartner:
Jan-Hinnerk Scholljegerdes, AEJN
cvjm-in-nds [a] ewetel.net

 

Workcamp Bergen-Belsen 2008 LJR
Teilnehmer des 14. internationales Workcamps Bergen-Belsen 2008